Einträge von Fabian

„Mit einem gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, kann und muss der Individualverkehr aus der Innenstadt verschwinden.“ – Matthias Benz (ZF)
„Mobilität neu gedacht, muss bezahlbar sein. Hinter den wenigsten Mobilitätskonzepten sehen wir bisher einen Business Case.“ – Matthias Benz (ZF)
„Eines ist sicher: Die Zukunft ist elektrisch. Wir glauben sie ist nicht nur das, sondern auch autonom.“ – Matthias Benz (ZF)
„80 Prozent der Daten haben nur dann einen Wert, wenn Sie in Realzeit verarbeitet werden. Allerdings wird dies momentan nur bei zehn Prozent der Daten geleistet.“ – Bernd Heinrichs (Bosch)
„5G hat seine Limitationen und ist nicht die Lösung für autonomes Fahren. Die Lösungen müssen allerdings schnellstmöglich konzipiert werden, wenn wir es in den nächsten fünf bis zehn Jahren umsetzen möchten.“ – Bernd Heinrichs (Bosch)
„Obwohl es weniger Fahrzeuge gibt, wächst der Bedarf nach Mobilität. Deshalb ist es wichtig, sich nicht nur auf die Straße zu konzentrieren, sondern alle Modi der Mobilität zu betrachten.“ – Bernd Heinrichs (Bosch)
„Die Digitalisierung wird für die ländlichen Räume kein Allheilmittel sein. Die Erwartungen sind diesbezüglich zu hoch, denn je weiter eine Individualstrecke ist, desto ressourcenintensiver ist sie.“ – Robert Henrich (MOIA)
„Steigende Parkgebühren sind vertretbar, wenn die Bürger etwas dafür zurückbekommen. Es liegt an der Politik dies zu vermitteln.“ – Jörg Reimann (Park Now & Charge Now)
„Städtische Mobilität darf zukünftig nicht mehr unter rein marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden.“ – Henrik Falk (Hamburger Hochbahn)
„Flatrates sind im Mobilitätsmarkt sehr schwer umzusetzen, weil die variablen Kosten wesentlich höher sind als bei Internet- oder Mobilfunkverträgen.“ – Robert Henrich (MOIA)
„Ich musste bei dem vorgestellten Automaten der Hamburger Hochbahnen etwas schmunzeln, weil ich mich frage, ob Automaten überhaupt noch en vogue sind.“ – Stefan Bratzel (CAM)
„Städte mit Mobilitätsproblemen benötigen eine Regulierung, denn Regularien und Profitabilität werden sich nicht von alleine einstellen.“ – Jörg Reimann (Park Now & Charge Now)
„Es ist gut, dass der ‚Fünf-Minuten-Takt‘ ein positives Versprechen und keine Verzichtsdiskussion ist. So werden Freiheiten wie mit einem Pkw ermöglicht.“ – Robert Henrich (MOIA)
„Verbote sind der falsche Ansatz. Sinnvoller wäre es Begehrlichkeiten im Mobilitätsbereich zu schaffen. Dafür müssen etwa Raum, Fahrspuren und Parkplätze für private Fahrzeuge reduziert werden.“ – Stefan Bratzel (CAM)
„In Hamburg bewegen sich alle wesentlichen Mobilitätsdienstleister in unterschiedlichen Konstellationen. Jeder Sharing-Dienstleister muss nun dazulernen und die Stadt diesen Prozess koordinieren.“ – Henrik Falk (Hamburger Hochbahn)
„Zum Paradigmenwechsel gehört, dass wir die Ausbaurate in den nächsten drei Jahren versechsfachen, um das ÖPNV-Angebot in Hamburg zu verbessern.“ – Henrik Falk (Hamburger Hochbahn)
„Die Kunst muss es sein, den klassischen ÖPNV und die New Mobility in der gesamten Stadt zu verknüpfen.“ – Henrik Falk (Hamburger Hochbahn)
„Hamburg ist bei der Reduzierung der Emissionen in den letzten Jahren vorangekommen, aber es reicht bei weitem nicht aus, um die gesetzten Ziele bis 2030 zu erreichen.“ – Henrik Falk (Hamburger Hochbahn)
„Wir wollen keine vorschnelle Expansion. Wir möchten nicht Verluste und Fehler skalieren, sondern Erfolg“ – Robert Henrich (MOIA)
„Ridepooling bietet die Möglichkeit, einen Preis von rund fünf Euro pro Mitfahrer zu gewährleisten und gleichzeitig den Fahrer angemessen zu entlohnen.“ – Robert Henrich (MOIA)
„In einer Zeit, in der wir über die Reduzierung von Emissionen und Fahrverbote diskutieren, gibt es in Deutschland mit der Rückkehrpflicht ein Gesetz, dass Mobilitätsdienstleister zwingt, leer durch die Stadt zu fahren.“ – Christoph Weigler (Uber Deutschland)
„Auch in einer zukünftigen Welt mit einer größeren Angebotsvielfalt werden sich weiterhin Dienste überlappen oder kannibalisieren. Momentan ist das Auto schließlich auch der größte Konkurrent des ÖPNV.“ – Robert Henrich (MOIA)
„Der ÖPNV muss weiter das Rückgrat des Verkehrs sein.“ – Christoph Weigler (Uber Deutschland)
„Die sehr fragmentierte Ladelandschaft muss bestmöglich aggregiert werden. Mit unserem Service können sie nahezu jede Lademöglichkeit in Deutschland nutzen“ – Jörg Reimann (Park Now & Charge Now)
„Unsere Daten bieten Städte die Möglichkeit, bewusst Verkehrsströme zu lenken, Gebühren anzupassen und die Luftverschmutzung durch geringeren Parkplatzsuchverkehr zu vermindern.“ – Jörg Reimann (Park Now & Charge Now)
„Parking Prediction ist die nächste große Herausforderung. Dafür können etwa historische Daten und Algorithmen genutzt werden, um die Vorhersagen zu verbessern.“ – Jörg Reimann (Park Now & Charge Now)
„Mobilität und Parken ist kein Widerspruch. Ohne eine gewisse Abdeckung bei diesen Services würden viele Mobilitätsdienste nicht funktionieren.“ – Jörg Reimann (Park Now & Charge Now)
„Auf der einen Seite wünscht sich jeder die Verkehrswende, auf der anderen Seite sind die regulatorischen Bedingungen dafür in Deutschland gar nicht geschaffen“ – Robert Henrich (MOIA)
„In der Anfangsphase mussten wir teilweise 100 Fahrten pro Minute ablehnen, weil wir nicht genügend Fahrzeuge auf der Straße hatten. Mittlerweile ist die Verfügbarkeit deutlich besser geworden und wir erreichen im Wochendurchschnitt eine Pooling-Quote von 60 Prozent.“ – Robert Henrich (MOIA)
„Kostenloser ÖPNV ist nicht der Hebel, um Autofahrer zum Umdenken zu bewegen. Es geht vielmehr darum, den gleichen Komfort sowie die gleiche Verlässlichkeit und Verfügbarkeit wie bei einem Pkw zu bieten.“ – Robert Henrich (MOIA)
„Ridepooling ist unser Herz und unser Thema. Denn ‚Verkehrswende‘ bedeutet hauptsächlich, dass wir in Frage stellen, wie viele Autos wir vor allem in Städten haben.“ – Robert Henrich (MOIA)
„In der digitalen Welt ist eigentlich jedes Bild schon gemalt. In diesem Meer an Einsen und Nullen ist alles vorhanden. Die Lösung ist deshalb nicht Engineering, sondern Questioneering, um die richtigen Fragen zu stellen.“ – Christian Korff (Cisco Systems)
„Viele der Großkonzerne sind im gleichen Transformationsprozess. Der Mobility Circle ist deshalb so wichtig, weil wir uns austauschen können, um zu überleben. Für jeden Konzern geht es darum, Bedrohungen in Chancen zu transformieren.“ – Christian Korff (Cisco Systems)
„Digital sind wir schon seit 30 oder 40 Jahren. Allerdings hat erst die Vernetzung die neuen Dienste möglich gemacht. Wir merken dabei gar nicht, dass wir aktuell in einer Zeitenwende sind.“ – Christian Korff (Cisco Systems)
„Es geht uns nicht darum, den Vorsprung der OEMs bei neuen Mobilitätsdienstleistungen aufzuholen, sondern wir wollen die Relevanz unserer Applikationen steigern.“ – Nico Gabriel (Sixt)
„Die Kunden bleiben mittlerweile in unserem Ökosystem haften. Dadurch erzeugen wir mehr Relevanz für uns und unsere Partner.“ – Nico Gabriel (Sixt)
„Der typische Mietwagenkunde nutzt unsere Dienstleistungen ein bis zwei Mal im Jahr. Deshalb haben wir unsere und Services anderer Anbieter in einer App zusammengefasst.“ – Nico Gabriel (Sixt)
„Wir positionieren uns verstärkt als Partner von Städten und stellen hierfür auch Daten bereit, die etwa Aufschluss über das Nutzerverhalten geben sollen.“ – Christoph Weigler (Uber Deutschland)
„Im Innenstadtbereich gibt es die Chance, Fahrtenwünsche zu bündeln und auf diese Weise Routen zu optimieren. Symptomatisch für die Regulierung in Deutschland ist allerdings, dass UberPool momentan nicht erlaubt ist.“ – Christoph Weigler (Uber Deutschland)
„Ein privater Pkw wird nur etwa fünf Prozent der Zeit genutzt – den Rest der Zeit steht er. Während der Nutzung ist er zudem nicht sehr effizient.“ – Christoph Weigler (Uber Deutschland)
„Das Logistikgeschäft der Zukunft wird vor allem ein Flottengeschäft werden.“ – Marcus Willand (MHP)
„OEMs müssen lernen, aus der Industrievertikalen in die Horizontale zu kommen. Wir müssen über die Grenzen unserer Industrie hinwegdenken.“ – Marcus Willand (MHP)
„Auf die klassischen OEMs für Nutzfahrzeuge kommen im Logistikbereich große Herausforderungen zu, da neue Player in den Markt drängen.“ – Marcus Willand (MHP)
„Wir haben in Deutschland genügend Strom, um 13 Millionen E-Fahrzeuge auf die Straßen zu bringen.“ – Thomas Ulbrich (Volkswagen)
„Wir können Volumen – von der Entwicklung bis zur Produktion und zum Vertrieb. Damit werden wir der E-Mobilität aus der Nische verhelfen können.“ – Thomas Ulbrich (Volkswagen)
„Wir haben unsere Verträge mit den Zellherstellern so geschlossen, dass auch sie auf regenerative Energien zurückgreifen müssen.“ – Thomas Ulbrich (Volkswagen)
„Aus unserer Sicht ist die Brennstoffzelle erst in acht bis zehn Jahren relevant – insbesondere für den Langstrecken- und Schwertransport. Unsere Primärausrichtung ist deshalb rein elektrisch“ – Thomas Ulbrich (Volkswagen)
„Es werden sich in bestimmten Region nur ganz wenige Mobilitäts-Plattformen längerfristig durchsetzen können.“ – Stefan Bratzel (CAM)
„Es besteht eine hohe Heterogenität und eine enorme Vielfalt in den Feldern Ridehailing und Carsharing“ – Stefan Bratzel (CAM)
„Software und Dienstleistungen sind in der Automobilindustrie die wesentlichen Wertschöpfungselemente der Zukunft“ – Stefan Bratzel (CAM)