Einträge von Werner

17:45 – Matthias Benz

In urbanen Räumen mit stark ausgebautem ÖPNV sei es zudem denkbar, dass private Fahrzeuge komplett verschwinden. An ihre Stelle könnten in Zukunft autonome People Mover treten, prognostiziert Benz. In anderen dicht besiedelten Räumen könne hingegen ein verstärktes Aufkommen der Mikromobilität aus dem begrenzten Platzangebot resultieren.

17:42 – Matthias Benz

Den letzten Vortrag des Tages hält Matthias Benz, EVP Sales & Customer Development bei ZF Friedrichshafen. Bei der Mobilität der Zukunft mache es keinen Sinn, so Benz, in „One size fits all“-Ansätzen zu denken. Vielmehr gelte es, für unterschiedliche Städte und Raumtypen passende Lösungen bereitzustellen. So sei es für bestimmte, dezentral aufgebaute Räume etwa sinnvoll, […]

„Es geht jetzt darum, digitale Dienste nicht wie ein Produkt zu behandeln, sondern wie eine Experience“ – Dirk Wollschläger (IBM)
„Digitale Themen geben den größten Ausschlag bei der Brand Recognition.“ – Dirk Wollschläger (IBM)

17:05 – Bernd Heinrichs

Um den Herausforderungen der Mobilität von morgen gerecht zu werden, benötige es neuer Strukturen, neuer Kulturen und neuer Partnerschaften, so Heinrichs. Zudem gelte es, das eigene Umfeld intensiv im Auge zu behalten, um neue Trends bereits während ihres Entstehens zu erkennen und auf Basis schneller, datengetriebener Entscheidungen umzusetzen.

17:02 – Bernd Heinrichs

In der Mobilität von morgen nehme das Thema Datenverarbeitung eine zunehmend zentrale Rolle ein, so Heinrichs. In diesem Zusammenhang sei zudem das Thema Fog Computing von wachsender Relevanz. Unter anderem nutze man Big-Data-Analysen beim Elektroroller-Sharingdienst Coup, um das Kundenerlebnis und somit die Beliebtheit und Nutzung des Dienstes zu erhöhen.

16:52 – Bernd Heinrichs

Bernd Heinrichs, Executive Vice President & Chief Digital Officer Mobility Solutions bei Bosch, greift das Thema der Mikromobilität auf. Generell bestehe derzeit eine immer höhere Nachfrage nach Mobilität – nicht nur im Personen, sondern auch im Warentransport. Vor diesem Hintergrund gewinne unter anderem Intermodalität stetig an Bedeutung.

16:03 – Henrik Falk

Falk spricht außerdem über die Hamburger Mobilitätsplattform Switchh, deren Grundgedanke jedoch nicht – wie in vielen anderen Fällen – darin bestehe, an der Schnittstelle zwischen Anbietern und Kunden Gewinne abzuschöpfen. Vielmehr stehe verstärkt der Kundennutzen sowie die gemeinsame Erzeugung einer kritischen Masse an Usern zum allseitigen Vorteil im Fokus.

15:57 – Henrik Falk

Technologie werde zudem helfen, das Ticketing in Zukunft einfacher zu gestalten, erklärt Falk. Mit Hilfe von Beacons soll ein entsprechendes System in Zukunft die zurückgelegten Strecken erfassen und automatisch den bestmöglichen Preis für den User errechnen.

15:52 – Henrik Falk

Um den ÖPNV attraktiver zu gestalten, verfolge man einen Ausbau des Straßenbahnnetzes und habe in diesem Zusammenhang auch autonom fahrende Bahnen im Auge. Konkret plane man den Ausbau des Streckennetzes zwischen 2019 und 2021 deutlich voran zu treiben – von durchschnittlich 0,8 Prozent Wachstumskilometern in den vergangen Jahren auf rund sechs Prozent.

15:45 – Henrik Falk

Den abschließenden Vortragsblock des Mobility Circle eröffnet Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn.Im Zentrum des Vortrages stehen die Mobilitätsherausforderungen der Hansestadt, etwa vor dem Hintergrund der nach wie vor hohen Emissionen. Man sei in den letzten Jahren vorangekommen, so Falk, aber das derzeitige Maß an Wandel reiche nicht aus. Dabei seien nicht nur neue Konzepte […]

14:52 – Podiumsdiskussion Mobilitätsservices

Einigkeit zwischen Christoph Weigler und Robert Henrich besteht betreffs der nicht zeitgemäßen rechtlichen Rahmenbedingungen für neue Mobilitätsdienste. Der Erfolg Deutschlands als Mobilitätsstandort sei maßgeblich von den rechtlichen Rahmenbedingungen abhängig, so Weigler. Durch den starren Rechtsrahmen in Deutschland seien auch beim US-Anbieter zahlreiche Anpassungen an das eigene Geschäftsmodell im Vergleich zum Heimatmarkt notwendig gewesen.

14:45 – Podiumsdiskussion Mobilitätsservices

Den dritten Vortragsblock beendet eine Prodiumsdiskussion zwischen Gastgeber Stefan Bratzel, Robert Henrich von Moia und Christoph Weigler von Uber. Im Fokus steht die zukünftige Rolle der Mobilitätsdienste – unter anderem an der Schnittstelle mit dem öffentlichen Nahverkehr. Bereits heute bestehe ein Wettbewerb zwischen dem ÖPNV und dem Auto, erklärt etwa Robert Henrich. Mobilitätsdienste wie Moia […]

14:10 – Startup Pitch

Den Gewinner des Startup Pitch auf dem Mobility Circle bestimmt das anwesende Publikum per Smartphone-Abstimmung. Über ein Marketing-Paket innerhalb der Fachzeitschrift carIT darf sich das Siegerunternehmen GreenPack freuen.

14:05 – Startup Pitch

Auf der Bühne des Mobility Circle beginnt nun der offizielle Startup Pitch von carIT und Cisco. In jeweils vierminütigen Präsentationen stellen die Unternehmen GreenPack, Huf Mobile Secure und Nitrobox ihre eigenen Dienste vor. GreenPack adressiert das Problem vieler elektrischer Flotten mit Hilfe einer eigenen „Battery-as-a-Service“-Lösung. Über die Plattform des Jungunternehmens können gängige Akkutypen gemietet und […]

13:55 – Robert Henrich

In Deutschland stehe man mit Diensten wie Moia juristischen Problemen gegenüber. Derzeit arbeite der Service mit einer auf nur vier Jahre angelegten Erlaubnis, so Henrich. Der Grund: Das Personenbeförderungsgesetz sei nicht auf neue Mobility Services ausgelegt und dementsprechend dringend aktualisierungsbedürftig. Henrich appelliert vor diesem Hintergrund für die Einführung einer Ridehailing-Kategorie zwischen den Klassifizierungen des Linien- […]

13:48 – Robert Henrich

Durch die Ausstattung von Moia mit eigenen Fahrzeugen und eigenen Fahrern sei eine Reihe Herausforderungen verbunden gewesen, erklärt Henrich. Einerseits habe man Betriebshöfe mit einer entsprechenden Ladeinfrastruktur für die genutzten E-Fahrzeuge aufbauen müssen, andererseits sei es nötig gewesen, Personal zum Betrieb der Flotte zu gewinnen und zu qualifizieren.

13:41 – Robert Henrich

Bei der Wahl des Verkehrsmittels entscheide derzeit vor allem die Attraktivität des jeweiligen Angebotes, erläutert Henrich. Dies umfasse die Verfügbarkeit und Verlässlichkeit des Verkehrsträgers ebenso wie den Komfort und die Flexibilität – Ziele, die sich Moia auf die Fahne geschrieben hat. Die hohe Kundenattraktivität gebündelt mit der Vermeidung von Verkehr seien auf der Agenda von […]

13:37 – Robert Henrich

Den dritten Vortragsblock des Mobility Circle 2019 eröffnet der neue CEO von Volkswagens Mobilitäts-Tochter Moia, Robert Henrich. Auch Henrich startet mit einer Umfrage im Saal. Das Ergebnis: Nahezu alle Anwesenden sind der Meinung, Deutschland brauche eine Mobilitätswende. In der Realität warte man nach wie vor auf einen entsprechenden Wandel, erklärt Henrich. Alleine in Hamburg beträgt […]

11:59 – Christian Korff

Neben dem klassischen „Cost Value“ werde in Zukunft vor allem der „Experience Value“ an Bedeutung gewinnen – also die Bindung des Kunden durch eine transparente, intuitive und vertrauensvolle User Experience. Insbesondere in diesem Kontext sei es zentral für Unternehmen, Agilität als Fundament des eigenen Vorgehens zu verstehen: Es gelte, Daten sinnvoll zu erfassen und auf […]

11:55 – Christian Korff

Vor der Mittagspause stellt nun Christian Korff, Managing Director EnterpriseOne Germany, Cisco Systems, seine „Überlebensstrategien für die vernetzte Welt“ vor. Derzeit befinde sich die Welt in einer Zeitenwende, die in Folge der Vernetzung nahezu alle Nationen und Branchen betreffe, so die These Korffs. Darum gehe es für Unternehmen derzeit stärker denn je darum, im vorwettbewerblichen […]

11:44 – Nico Gabriel

In Zukunft werde man das eigene Angebot auf fünf Themengebieten weiterentwickeln, verspricht Gabriel. Neben der Internationalisierung, Mobility-as-a-Service oder Subscription-Diensten stehen auch Themen wie White-Label-Ansätze für Plattformen sowie die Diversifizierung des eigenen Angebotes im Fokus von Sixt.

11:42 – Nico Gabriel

Für die eigenen Kunden wolle man einen One-Stop-Shop für Mobilität anbieten, während für Sixt die Themen Relevanz und Cross-Selling eine Rolle spielen. Bisher habe man über eine Million Downloads für die eigene App bei – im Gegensatz zur Konkurrenz – sehr positiven Bewertungen verbuchen können, so Gabriel.

11:37 – Nico Gabriel

Nico Gabriel, Bereichsvorstand bei Sixt SE, spricht nun über den Wandel des Autovermieters zum Mobilitätsanbieter. Wichtig sei es in diesem Zusammenhang, eigene Ökosysteme auf einer einheitlichen Basis zu schaffen. Sixt adressiert dies etwa mit einer eigenen App, die eigene Services sowie Dienste von Drittanbietern bündelt. Unter anderem sind hierbei Services für die Fahrzeugvermietung, für das […]

11:07 – Christoph Weigler

Zum Abschluss des Vortrages kommt Weigler auch auf Ubers Visionen für die Zukunft der Mobilität zu sprechen. Neben autonomen Fahrzeugen seien auch urbane Personenfluggeräte und die entsprechende Infrastruktur ein Thema für das Mobilitäts-Unternehmen. Vor allem mit Hilfe von Flugtaxis sei es künftig möglich, zahlreiche Strecken schneller zurückzulegen, ohne hierfür steigende Preise in Kauf zu nehmen.

11:02 – Christoph Weigler

Gleichzeitig bestätigen Daten von Uber die komplementäre Nutzung des Services zum öffentlichen Personennahverkehr. Vor allem an Orten und zu Zeiten, an denen die ÖPNV-Abdeckung Lücken aufweist, gehe die Nachfrage nach oben, so Weigler. Zudem ermögliche man im Rahmen von Pilotprojekten derzeit intermodale Mobilität – etwa mit Hilfe von Informationen zum ÖPNV oder von Optionen zum […]

10:57 – Christoph Weigler

Hoch sei auch der Kundenwunsch nach elektrischer Mobilität: So seien Nutzer von Uber unter anderem bereit, eine Wartezeit von fünf Minuten in Kauf zu nehmen, um ein E-Fahrzeug statt ein Auto mit Verbrennungsmotor zu nehmen. Nachhaltigkeit erreiche man auch über die Optimierung des Dienstes UberPool, der Mitfahrende ermutigt, kurze Fußwege in Kauf zu nehmen, um […]

10:50 – Christoph Weigler

Als letzter Referent vor der Kaffeepause betritt nun Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland, die Bühne im Curio-Haus. Das eine Mobilitätsangebot der Zukunft gebe es nicht, vielmehr gelte es, den Kunden auf intuitiven Plattformen ein Portfolio verschiedener Verkehrsträger anzubieten, erklärt der Experte. Gleichzeitig habe man anhand des eigenen Dienstes beobachtet, dass vor allem außerhalb […]

10:01 – Thomas Ulbrich

Auch die Brennstoffzelle werde für regenerative Mobilitätsanwendungen in Zukunft eine Rolle spielen, so Ulbrich. Auf eine sinnvollen Skalierbarkeit der Technologie werde man jedoch noch acht bis zehn Jahre warten müssen. Bereits in der Gegenwart könne man jedoch mit dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) die batterieelektrische Mobilität gestalten. Mittelfristig plant der Konzern dazu, bis zum Jahr 2022 […]

09:53 – Thomas Ulbrich

Wie sich die Automobilhersteller selbst für die künftigen Herausforderungen aufstellt, demonstriert als zweiter Sprecher Thomas Ulbrich, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen, Geschäftsbereich „E-Mobilität“. Klimawandel sei eine der größten Herausforderungen der Gegenwart und gehe selbstverständlich auch an einem Konzern wie Volkswagen nicht spurlos vorbei, so Ulbrich. Bis spätestens 2050 möchte das Unternehmen Co2-Neutralität erreichen, aufgrund des hohen […]

09:42 – Stefan Bratzel

Nur wenige Hersteller befassen sich der Untersuchung zufolge mit Mobilitätsdiensten in all ihren Facetten. Führend innerhalb der Autobranche seien in diesem Zusammenhang die breit aufgestellten Portfolios von Daimler und BMW, gefolgt von den Angeboten von Ford, Toyota und Volkswagen. Um die Mobilität der Zukunft effizient zu gestalten, benötige es seitens der Autobauer innovativere Ansätze als […]

09:29 – Stefan Bratzel

Für den „Mobility Services Report“ wurden unter anderem die Akteure in den Feldern Ridehailing, Carsharing, Charging Services sowie Mikromobilität und Intermodalität untersucht. Hier entstehe auch außerhalb der traditionellen Autobranche eine Vielzahl neuer Player – Allein im Carsharing-Geschäft habe man für die Studie 140 Anbieter erfasst, im Ridehailing sogar 266, so Bratzel. Derzeit befinde man sich […]

09:25 – Stefan Bratzel

Die Autohersteller seien in ihrem Universum längst nicht mehr allein, so der Autoexperte weiter. Die Branche gerate zunehmend durch Konkurrenten aus dem Kosmos der Mobilitäts-Player unter Druck – durch Anbieter, deren Kapitalisierung die der Autohersteller teilweise sogar übersteigt. Zudem steigen auch Player aus dem noch deutlich solventeren Connectivity-Universum rund um Apple, Amazon, Alibaba oder Tencent […]

09:20 – Stefan Bratzel

Die Begrüßung der Gäste auf dem 2. Mobility Circle in Hamburg übernimmt Gastgeber Stefan Bratzel, Direktor und Gründer des Center of Automotive Management (CAM), der gleichzeitig die wichtigsten Ergebnisse des gemeinsam mit carIT veröffentlichten „Mobility Services Report“ vorstellt. Die zentrale These Bratzels: Vor allem Software und Dienstleistungen werden die Zukunft der Mobilität prägen.

17:58 – Diskussion

Derzeit bestehe zwischen städtischem und ländlichen Raum eine Schieflage, erläutert Cem Özdemir: Einerseits entstehe mit der zunehmenden Urbanisierung ein immer stärkerer Platzmangel in den Städten, andererseits würden ländliche Räume abgehängt. Hier müsse eine bessere Anbindung beider Gebiete erfolgen, was neue Mobilitätsformen ermöglichen könnten. Johann Jungwirth spinnt die Idee weiter: Neue Formen von Fahrzeugen könnten nicht […]

17:45 – Diskussion

Um die Mobilität nachhaltiger zu machen, müsse der Staat mit Regularien eingreifen, so Özdemir. Optimal sei es etwa, emissionsarme, kleine Fahrzeuge zu fördern und große Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor höher zu besteuern. Eine Deregulierung wünscht sich Johann Jungwirth hingegen für autonome Fahrzeuge: In den USA sei der Rechtsrahmen deutlich liberaler, was einen wirtschaftlichen Nachteil für hiesige […]

17:42 – Diskussion

Vor allem in Städten fehle es häufig an Konzepten der Verkehrssteuerung, erklärt derweil Cem Özdemir. Unter anderem umfasse dies fest definierte Räume für Fahrräder, aber auch für neue Verkehrsträger der Mikromobilität – etwa den elektrischen Kickrollern oder Pedelecs. Eine solche Mobilitätsrevolution gehe dabei damit einher, dass das Auto Platz aufgeben müsse.

17:32 – Diskussion

Den letzten Tagesordnungspunkt des Vortragsprogrammes bildet eine Podiumsdiskussion zwischen Cem Özdemir und Johann „JJ“ Jungwirth zur Zukunft der Mobilität. Zunächst spricht Moderator Stefan Bratzel das Thema urbane Mobilität im Hinblick auf mögliche Fahrverbote als Enabler neuer Mobilität an. Johann Jungwirth diskutiert das Thema vor allem in globaler Hinsicht: Etwa in den Suburbs der USA sei […]

17:29 – Cem Özdemir

Für die Energiewende im Mobilitätssektor sei zunehmend eine gemeinsame Anstrengung von Autobauern, Zulieferern und Politik nötig, so Özdemir. Dabei müsse die Politik jedoch eindeutige Zielvorgaben machen und Leitplanken setzen.    

17:25 – Cem Özdemir

Zwar herrsche unter allen demokratischen Parteien ein Konsens, den Klimawandel als menschengemacht zu akzeptieren, jedoch bestehe in der Umsetzung noch ein erheblicher Nachholbedarf. Im Gegensatz zur Kanzlerin traue sich Verkehrsminister Andreas Scheuer nicht einmal, Worte wie „Verkehrs- oder Mobilitätswende“ überhaupt in den Mund zu nehmen, so Özdemir.

17:20 – Cem Özdemir

Die Abschlusskeynote des Mobility Circle hält Cem Özdemir, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der Grünen-Politiker betont zunächst die Relevanz der Autobranche für den Standort Deutschland. Man müsse weiter Autos bauen, aber andere Autos. Die Mobilität der Zukunft sei intermodal, elektrisch und autonom, betont auch Özdemir. Insbesondere vor […]

16:47 – Johann Jungwirth

Im Falle von Mobility-as-a-Service sei in Zukunft mit einem Plattformaufbau auf mehreren Layern zu rechnen. Neben dem Self-Driving System und dem Fahrzeug selbst umfassen die Ebenen auch den Flottenbetrieb und eine entsprechende Intelligenz, Mobility Services sowie den Content-Bereich.

16:42 – Johann Jungwirth

Dem im Laufe des Tages viel diskutierten Thema der Plattformökonomie fügt JJ noch zwei weitere Denkanstöße hinzu. Einerseits werde, so der Digitalexperte, der Bereich Content zunehmend wichtiger, da im autonomen Fahrzeug die notwendige Zeit und Konzentration aufgebracht werden kann, um zu Arbeiten, zu Shoppen oder Entertainment-Angebote zu nutzen. Gleichzeitig sei zunehmend mit KI-Systemen zu rechnen, […]

16:33 – Johann Jungwirth

In diesem Hinblick kommt Jungwirth auf die inklusive Vision der künftigen Mobilität zu sprechen: Autonome Mobilität auf Knopfdruck. Unter anderem strebt dies Volkswagen mit der selbstfahrenden Studie „Sedric“ an. Ebenso wichtig wie inklusives Design sei in der Konzeption von Produkten und Serivces auch der Bereich „Human Thinking“ – also die Wertschätzung von Emotionalität, Schönheit, Innovation, […]

16:23 – Johann Jungwirth

Den letzten Vortragsblock des 1. Mobility Circle eröffnet Johann „JJ“ Jungwirth, Executive Vice President Mobility Services bei der Volkswagen Group of America. Jungwirth spricht über „Inclusive Design“ – also die Leitlinie, Mobilitätsangebote gemeinsam mit Menschen, nicht nur für Menschen zu entwickeln. Insbesondere geht es dabei um Fahrgäste mit permanenten, temporären oder situativen Einschränkungen.

15:33 – Meike Niedbal

Die Deutsche Bahn setzt zudem mit neuen Projekten an der Schnittstelle von Mobilität und Logistik – unter anderem mit dem „Smart Locker“ an: An die smarten Übergabepunkte können unter anderem Paketsendungen geliefert werden, die Pendler anschließend auf ihrem Arbeitsweg einsammeln können. Ein zweiter Use Case ist die Plattform weColli, bei der Güterlieferungen in zentralen Verteilzentren […]

15:23 – Meike Niedbal

Ein Fokus der Mobilitätsangebote der Deutschen Bahn liegt auf der ersten und letzten Meile. Gerade im Stadtverkehr möchte das Unternehmen damit nicht mit anderen Playern konkurrieren. Intern testet die Bahn in Frankfurt unter anderem einen Dienst für E-Scooter. der noch bis Ende des Monats laufen wird. Zudem wolle man den Bahnhof nicht nur als einen […]

15:15 – Meike Niedbal

Nach vielen Vorträgen aus dem Blickwinkel der Autobranche spricht nun Meike Niedbal, Leiterin Smart Cities bei der Deutschen Bahn, über die künftige Rolle von Bahnhöfen als Plattform zur Verknüpfung von Mobility- und Logistiklösungen. Unter anderem setzt der Konzern dabei auf Lösungen des On-Demand-Shuttleservice Ioki, die in den öffentlichen Verkehr integriert wurden. Virtuelle Haltestellen finden sich […]

14:31 – Startup Factory powered by Cisco

Im Rahmen der Premiere des Mobility Circle feiert auch die Startup Factory powered by Cisco ihre Premiere. Drei Startups pitchen die eigenen Ideen, am Ende wählt das Publikum einen Sieger. Den Anfang macht das Jungunternehmen Azowo. Das Startup bietet eine Mobilitätsplattform an, die eine Flottenmanagement- und Sharing-Lösung für Fuhrparks umfasst. Unter anderem gibt die Plattform […]

14:17 – Nico Gabriel

In Sachen E-Mobilität sei Überzeugungsarbeit notwendig, betont Gabriel. Im Rahmen eines Pilotprojektes habe sich die überwiegende Mehrheit der Kunden nur auf Nachfrage ein E-Fahrzeug zur Miete ausgewählt. Darüber hinaus führt Sixt Projekte zum Aufbau von Ladestationen durch. Für den großflächigen Einsatz von Elektroautos in der eigenen Flotte sei jedoch eine Reichweite von mindestens 400 Kilometern […]

14:10 – Nico Gabriel

Mit einem Abbau von Personal an den verschiedenen Sixt-Standorten rechnet Gabriel infolge der Digitalisierung nicht. Durch neue Lösungen, etwa zum Mieten und Öffnen von Fahrzeugen per Smartphone-App, erhöhe sich auch der Beratungsbedarf – insbesondere für ältere Nutzer. Darüber hinaus bestehe aber auch bei vielen anderen Personengruppen die Notwendigkeit zur direkten Kommunikation – etwa bei internationalen […]

14:07 – Nico Gabriel

Als erster Referent nach der Mittagspause beleuchtet Nico Gabriel, Bereichsvorstand „Sixt X“ beim Autovermieter Sixt den Wandel zur vernetzten, autonomen, geteilten und elektrischen Mobilität. Auch im Bereich der Autovermietung führe kaum ein Weg an digitalen Lösungen vorbei. Neben Angeboten von traditionellen Konkurrenten von Sixt drängen auch hier branchenfremde Anbieter in den Markt. Dabei seien teilweise […]

12:15 – Augustin Friedel

Als Erfolgsfaktoren für die eigene Plattform betrachtet Friedel eine hohe Verfügbarkeit auf großer Fläche, schlanke Prozesse im eigenen Unternehmen. Bis 2021 sollen zehn Städte mit We Share bestückt werden.

12:08 – Augustin Friedel

Ziel der Mobilitätsplattform Volkswagens ist es, ein zentrales Kundeninterface zu etablieren, hinter dem auf einer einzelnen Plattform verschiedene Services angeboten werden. Neben eigenen Lösungen sollen hierbei auch Partnerdienste im Fokus stehen. Zum Marktstart im April 2019 soll We Share mit 1.500 elektrischen VW starten, kurz danach sollen 300 Privatfahrzeuge hinzukommen.

12:02 – Augustin Friedel

Den letzten Vortrag vor der Mittagspause übernimmt Augustin Friedel, der bei Volkswagen den Bereich Intermodality Strategy verantwortet. Im Mittelpunkt des Vortrages steht der neue Carsharing-Dienst We Share. Neben den direkten Umsätzen eröffne der Service eine Vielzahl weiterer Vorteile, so Friedel. Unter anderem erhalten man über die Nutzungsdaten einen besseren Einblick in die Kundenwünsche. Gleichzeitig erschließe […]

11:54 – Marcus Willand

Services müssen zu Win-Win-Situationen für Anbieter und Anwender führen, so Willand. Nur so könne ein erfolgreicher Dienst an den Markt gelangen. Hierfür seien auch Kooperationen außerhalb der eigenen Branche nötig, wenn sie einen Kundennutzen ermöglichen. Als Beispiel nennt Willand die Zusammenarbeit von Retailern und Mobilitätsanbietern für Bringdienste. Erfolgreiche Plattformen seien, so das Fazit des Vortrags, […]

11:46 – Marcus Willand

Die Zukunft gehöre dabei nicht nur den Plattformen, sondern auch der Vernetzung verschiedener Plattformen miteinander, erläutert Willand. In diesem Sinne habe man unter anderem in Stuttgart ein Konzept entwickelt, um auf einer Metaplattform verschiedene Mobilitätssysteme sinnvoll zu bündeln, um dem Kunden einen einzelnen Touchpoint zu bieten.

11:39 – Marcus Willand

Durch Kooperationen könne die Autobranche den neuen Disruptoren jedoch eigene Lösungen entgegensetzen. Vom Fahrzeug wandele sich die Wertschöpfung in Zukunft zunehmend zu Mobilitäts- und Serviceplattformen. Alleine auf letzte würden, so Willand, in Zukunft rund 70 Prozent der Umsätze entfallen. Vom Fahrzeugverkauf verschieben sich die primären Umsatzquellen so zu Personenkilometern und Mehrwertdiensten.

11:34 – Marcus Willand

Der nächste Sprecher ist Marcus Willand, Associated Partner bei der MHP Management- und IT-Beratung GmbH. Inhalt des Vortrags ist die Disruption klassischer Geschäftsmodelle der Autobranche durch ITK-Player, die zunehmend die Kundenschnittstelle besetzen. „In der Wertschöpfungskette finden profunde Verschiebungen statt“, so Willand. Zwischen dem Autohersteller und dem Kunden befänden sich inzwischen Händler, Flottenbetreiber, Service-Anbieter und Aggregatoren […]

11:29 – Scott Shepard

Als nächster Speaker präsentiert Scott Shepard, Chief Commercial Officer Free2Move bei PSA die Aktivitäten der Carsharing-Plattform des französischen Herstellers. Mit  Hilfe der App können Nutzer verschiedene Sharing-Dienste vergleichen und das anbieterunabhängig das jeweils beste Fahrzeug finden und buchen. Darüber hinaus arbeitet das Ökosystem mit Städten zusammen, um auf Basis der erfassten Daten den Verkehr optimal […]

10:59 – Diskussion

„Wie können neue Technologien und Geschäftsmodelle in die Strukturen des Unternehmens einfließen“, fragt Stefan Bratzel abschließend. Hierfür seien Transparenz und Vielfalt notwendig, erläutert Volker Kaese. Unter anderem setzt der Ingolstädter Autohersteller hierfür auf eine Scouting-Plattform, auf er Geschäftsmodelle und Basistechnologien entdeckt und anschließend diskutiert werden können. Eine Trennung in alte und neue Welt mache bei […]

10:53 – Diskussion

Wie kann sich Europa angesichts des Mangels bei Big Data Playern stärker in der Plattformökonomie positionieren, fragt nun Stefan Bratzel. Man brauche gemeinsame Standards, so die Antwort von Jens Monsees. Auch die Politik müsse aktiv werden: „Wir brauchen einen klaren Binnenmarkt.“ Mit uneinheitlichen Rechtsrahmen sei der Übermacht der Player aus den USA und China nicht […]

10:37 – Diskussion

Neben automatisierten Fahrzeugen ist auch das Carsharing ist ein wichtiger Baustein der Mobilität der Zukunft. „Zur Zeit setzen wir bei DriveNow in erster Linie auf starkes Wachstum. Wir sind aber überzeugt davon, dass dieses Geschäftsmodell auf lange Sicht hin profitabel wird“, untersreicht Jens Monsees.

10:34 – Diskussion

Im Anschluss an die Vorträge von Jens Monsees und Volker Kaese diskutiert Gastgeber Stefan Bratzel mit den beiden Experten die Herausforderungen der künftigen Mobilität. Zunächst dreht sich die Debatte um den Bereich Elektromobilität und deren Wirtschaftlichkeit. Man erwarte für die Zukunft, so Monsees, Skaleneffekte und entsprechende Kostensenkungen für batterieelektrische Fahrzeuge. Gleichzeitig treibe man gemeinsam im […]

10:22 – Volker Kaese

Neuartige Mobilität muss nicht zwingend auf batterieelektrischen Antrieben beruhen, sondern sollte künftig auch die Brennstoffzelle umfassen, so Kaese. In diesem Bereich seien deutsche Hersteller der asiatischen Konkurrenz jedoch derzeit unterlegen. Um hier selbst gestaltend tätig zu werden statt den Standards anderer zu folgen, sei hier eine Anstrengung der deutschen Autoindustrie nötig.

10:17 – Volker Kaese

Ebenso wie Jens Monsees zuvor betont auch Volker Kaeser eine neue Perspektive der Autobranche, die deutlich über das Fahrzeug an sich hinausgeht. Unter anderem setze Audi auf neue digitale Vertriebsformate, Data Labs für Connectivity und Function as a Service. Zudem verbessere man mit Hilfe neuer Technologien stetig die Sicherheit im Straßenverkehr – sowohl für Autos […]

10:12 – Volker Kaese

Die Mobilität der Zukunft sei unter anderem vom autonomen Fahren geprägt. Der zentrale Vorteil hierbei sei neben der effizienteren Verkehrssteuerung vor allem die Möglichkeit für den Kunden, die Zeit im Fahrzeug für produktivere Aufgaben zu nutzen. In der „25. Stunde“ könne etwa unterwegs gearbeitet oder Entertainment genossen werden. Zudem seien durch die hochfrequente Nutzung geteilter […]

10:09 – Volker Kaese

Der zweite Referent des Mobility Circle ist Volker Kaese, Senior Direktor und Leiter Innovationsmanagement Produkt, bei Audi, der die Pfeiler der neuen Mobilität beim Ingolstädter Autohersteller skizziert. Eine der Säulen dabei sei etwa nachhaltige Mobilität, die in Zukunft ebenso Commodity seien wie Sicherheitsgurte in der Gegenwart. In Zusammenhang hiermit stehe auch der gesamte Bereich Urbanisierung. […]

09:55 – Jens Monsees

Kooperationen seien jedoch nicht nur zwischen Autoherstellern, sondern auch branchenübergreifend nötig, erklärt Monsees. Ein zentraler Use Case sei hierbei die Smart City von morgen, deren intermodale Mobilitätsangebote sich über verschiedene Verkehrsträger und Anbieter hinweg erstrecken. Für Städte seien hierfür „Datendrehscheiben“ nötig, um die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen.

09:43 – Jens Monsees

Unter anderem in Kooperation mit Daimler arbeite BMW momentan daran, „alte Gräben zu überwinden“, so Monsees. Gemeinsam mit dem Konkurrenten aus Stuttgart versuche man, eine kritische Nutzermasse für die vor Kurzem zusammengelegten Mobilitätsdienste beider Hersteller zu erreichen. Ziel BMWs sei es, bis 2025 einen Kundenstamm von 100 Millionen Personen aufzubauen. Dieses Ziel umfasse nicht nur […]

09:36 – Jens Monsees

Insbesondere die europäische Gemeinschaft habe in der derzeitigen Wirtschaftslage viel zu verlieren. Um hier nicht gegen Staaten wie China an Einfluss zu verlieren, seien Kooperationen und neue Denkweisen nötig: Der Pfad der traditionellen Autobranche müsse zunehmend verlassen werden, um die gewaltigen Wirtschaftspotentiale in den Feldern Car-as-a-Service, Mobility-as-a-Service und Connected Life zu heben. Um die hierfür […]

09:32 – Jens Monsees

Die Digitalisierung erfasse unter anderem den Vertrieb von Mode oder den Zahlungsverkehr – vor allem in Nationen wie China, die sich zunehmend als Early Adopter erweisen. Dies sei nicht ohne Folgen für die Autobranche, die ihren Platz in der Plattformökonomie der Gegenwart finden muss. Vor allem sei es wichtig, bei eigenen Ökosystemen eine kritische Masse […]

09:25 – Jens Monsees

Den ersten Vortrag des Tages übernimmt Jens Monsees, Vice President Digital Strategy, BMW Group, der über die digitale Transformation des Premiumherstellers aus München spricht. Dabei gebe es kein Geheimrezept, so Monsees, vielmehr sei es strategisches Bekenntnis nötig, den Kunden in den Mittelpunkt des eigenen Handelns zu rücken. Gleiches gelte auch für den Mitarbeiter: Unter anderem […]

09:14 – Stefan Bratzel

Neben dem neuen Mobility-Universum entstehe zudem zunehmend ein Connectivity-Universum. Datenkonzerne wie Apple, Google, Amazon, Tencent oder Alibaba schicken sich derzeit an, die eigenen Geschäftsmodelle auch in den Mobilitätsbereich zu erweitern. Der immense Strategievorteil dieser Player seien, so Bratzel, die im Vergleich zu traditionellen Unternehmen oftmals sehr hohen Gewinnmargen.

09:10 – Stefan Bratzel

Hausherr Stefan Bratzel begrüßt die Gäste im Hamburger Curio-Haus zur Premiere des Mobility Circle. Der Autoexperte gibt zudem einen ersten Einblick in die aktuellen Top-Themen der Veranstaltung: Die Branche stehe derzeit vor einem gewaltigen Paradigmenwechsel, so Bratzel. Derzeit sei eine Erosion der traditionellen Geschäftsfelder wie Fahrzeugbesitz oder Fahrfreude zu beobachten. In das Mobilitätsuniversum stoßen stattdessen […]